Technik, der Rivale der Natur [2000]

Folgendes Gedicht wurde für eine Ethik-Arbeit im Gymnasium (ca. 2000) verfasst. Wie zu erwarten, wurde der bewusste Wechsel der Sprache in der dritten Strophe bemängelt. Ich muss vorher wohl was von Wilhelm Busch gelesen haben. Auf das Versmaß wurde offensichtlich nur intuitiv geachtet. Es passt aber thematisch hier rein. Kleinere Interpunktions- und Orthografiefehler wurden korrigiert.

Technik, der Rivale der Natur

und der Mensch lebt mittendrin.
Doch wo will er mit der Technik hin?

Es macht ihm Spaß, sie zu erfinden,
doch tut’s bei ihm auch’s Aug erblinden.
Lässt die Natur so hinter sich liegen,
kann er doch eh‘ schon drüber fliegen.
Und kommt er einmal hinunter
wird er sofort wieder munter.

Sieht hohes Wasser überall
und Krebs-Tumore per Ultraschall.
Macht Anstände, wenn einer an sein Häuschen pisst,
aber dieser sowieso schon lange fertig ist.

Mensch, denk doch mehr an Prophylaxe
sonst gibt’s nur noch Gen-Schweinshaxe!

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