Alter Mann mit Stock

Ein alter Mann mit Stock – um die achzig Jahre alt: „Das Problem sind wir, die Nazis und das Geld. Ja, alle die überlebt haben sind Nazis, alle.“
Er singt und Tanzt.
Alle sind Nazis, alle sind Nazis, doch keiner gibt es zuhuu. Alle sind Nazis.“

Da kommt die Polizei, schnappt sich den Mann, welcher sich allerdings einfach wegschleppen lässt. Er wehrt sich nicht, macht sich nur etwas schwerer, als er ist, denn er ahnt den Luxus, den er gleich haben wird. Weiterlesen

Ich duelliere Mefisto! [2002]

Dieser durchaus makabre Sketch sollte mal in eine Faust-Adaption gelangen, die ich immer noch heftigst suche. Sollte meine ehemalige Deutsch-Lehrerin noch ihr Exemplar haben und irgendwann mal hier auftauchen, bitte gerne, danke.

…..

Mefisto: „Was kommt heran? Was schleicht herbei? Ist er’s, so pack‘ ich ihn beim Felle – soll nicht lebendig von der Stelle!“

<schwert ziehen>
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rotes Haus – Fragmente [2003]

Das ist definitiv ein gescheiterter Versuch, das Spiel, konventionelle Gedanken zu sprachlichen Bildern zu brechen, fortzuführen. Aber vielleicht findet das ja jemand doch ganz niedlich, was hier sprachlich ausprobiert wurde. Die Schnipsel wurden versucht 1:1, wie sie auf dem Blatt stehen, zu übernehmen.

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Das Dichten I-III [2002/2003]

Die drei „Das Dichten“ Gedichte müssen während meiner Zivildienst-Zeit 2002/2003 entstanden sein. Sie sind auf leicht vergilbtem linierten Papier mit schwarzem Kugelschreiber geschrieben. Aber ich glaube sogar, das Papier selbst ist so gelblich. Aufgrund weniger Kritzeleien, müssen diese spontan und per Kopfarbeit entstanden sein.

Das Dichten

Ein Gedicht zu
dichten
ist nich leicht,
besonders wenns
dem Dichter reicht!

Doch die Liebe
hat Kräfte
in sich verborgen – vielleicht
kann er’s
wieder morgen!

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Schifahren im Winter [1998]

Dieser Text wurde auf einem 386er PC mit MSDOS irgendwas und einem MS-DOS Works geschrieben und mit Hilfe eines Nadeldruckers ausgedruckt. Es war irgendeine Hausaufgabe, so steht es zumindest als zentrierte Überschrift auf dem Blatt. Als Kopfzeile rechtsbündig steht: “ 1 03.02.1998 20:54″. Die „1“ deutet auf die Seitenzahl. Am Fuß des Textes steht „© Felix Herzog Klasse 8b“. Ich find den Text immer wieder so klasse, weil man den auch extrem „in übertragenem Sinne“ lesen kann und er eine kräftige motivatorische Aura besitzt, wie ich finde.

Schifahren im Winter

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Technik, der Rivale der Natur [2000]

Folgendes Gedicht wurde für eine Ethik-Arbeit im Gymnasium (ca. 2000) verfasst. Wie zu erwarten, wurde der bewusste Wechsel der Sprache in der dritten Strophe bemängelt. Ich muss vorher wohl was von Wilhelm Busch gelesen haben. Auf das Versmaß wurde offensichtlich nur intuitiv geachtet. Es passt aber thematisch hier rein. Kleinere Interpunktions- und Orthografiefehler wurden korrigiert.

Technik, der Rivale der Natur

und der Mensch lebt mittendrin.
Doch wo will er mit der Technik hin?

Es macht ihm Spaß, sie zu erfinden,
doch tut’s bei ihm auch’s Aug erblinden.
Lässt die Natur so hinter sich liegen,
kann er doch eh‘ schon drüber fliegen.
Und kommt er einmal hinunter
wird er sofort wieder munter.
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