Autointerview

A: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich selbst zu Interviewen?

B: Nun, ich durchlaufe gerade wieder eine Phase der Selbstreinigung. Ab und zu ist es einfach nötig, sich von den schlechten Sozialisationseinflüssen zu befreien. Es gibt hier und da Gerüchte und entsprechend wird man hier und da so und so behandelt, dagegen kann man sich nicht wehren. Um nicht in eine Selbstmitleidskrise zu verfallen, bietet die expressive Isolation eine gute Reinigungslösung. Dabei beginnt man, sich selbst zu beobachten und im Verhalten zu optimieren. Diese bewusste Über-Ich Situation ermöglicht dann eben auch Autointerviews.

A: Interessant, aber meinen Sie nicht, dass man dadurch noch ein verrückteres Bild von Ihnen bekommt?
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rotes Haus – Fragmente [2003]

Das ist definitiv ein gescheiterter Versuch, das Spiel, konventionelle Gedanken zu sprachlichen Bildern zu brechen, fortzuführen. Aber vielleicht findet das ja jemand doch ganz niedlich, was hier sprachlich ausprobiert wurde. Die Schnipsel wurden versucht 1:1, wie sie auf dem Blatt stehen, zu übernehmen.

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Einbahnstraße

Du weißt, wo es enden wird
Du gibst und willst nichts zurück
Du führst aus
Du freundest dich an

Doch plötzlich kämpft es in dir
Eine Kraft beeinflusst dich
Doch so geht das nicht,
Denkst du
Und unterdrückst

Das ist okay so
Das ist die Lage
Die hast du erkannt
Das ist okay so

Ein kleiner Schritt
Eine sanfte Berührung
könnten – !KLICK!
Du hast die Regeln gebrochen
Du bist zu weit gegangen

Du schreist nach Jugend Weiterlesen

Zwitscherzwetschgen Pressprollprada

Hellow Bodybody,

es hilft nichts, im spanischen Spint nach schottischen Schichtarbeiter-Brotdosen zu suchen. Gehen Sie lieber einmal hinaus in das Weltall und zählen Sie die Sterne rückwärts. Nicht jeder von denen ist noch vorhanden. Das liegt an forensisch vielleicht fehlerbehaftet nachweisbaren Fliegen-fang-Versuchen einer Fischflossennixe im Aralsee. Denn die dicke dürftige Luft der dreisten Dorsche verführt die Fischflossennixe offenbar dazu, das Falsche zu fangen.
Halten sie sich also bitte immer panisch an der Fluzeugsitzlehne fest. Das ergibt auch eine amüsante Kulisse für die fetzig fotzigen Flugzeugbegleiterinnen mit fehlendem Feeling für Scham. Auflockerung gibt es dann, wenn der prollig prustende Pilot mit peppiger Pornobrille pompöse Pupse durchs Mikrofon mischt und die vorher als Turbulenzen angekündigten Flugflowirritationen als Absturzursache verkündet. Panisches Festhalten bringt dann nämlich auch nichts mehr.

Genießen Sie den Fall.