Die Haltestelle

Gerne der Zeiten gedenk‘ ich, da alle Glieder gelenkig – bis auf eins.
Doch die Zeiten sind vorüber, steif geworden alle Glieder – bis auf eins.
Johann Wolfgang von Goethe

Ich hatte wieder großes vor. Heute sollte es zum Einkaufen gehen. Endlich an die frische Brise bräsiger Stadtluft. Endlich weg aus meiner muffigen Wohnung sozialattitüdenhafter Raumgestaltungstechniker und weg von dem Fraß auf frisch gewaschenen Tellern, die man immer mit kleinen Fit-Schaum-Bläschen verziert, damit wir wissen, die seien frisch gewaschen. Ich liebe die frische Luft, denn meine tote Frau schwebt darin. Das wichtigste ist die Luft mit meiner Frau darin – und die muss frisch sein. Ohne frische Luft vergeht einem nur die Lust auf.
Ich wollte endlich mal wieder hinaus an die frische Luft. Zu meiner Frau – und zog mir meine Jacke an. Ich wollte einkaufen gehen. Nichts ist schöner, als einkaufen zu gehen. Das muss man in aller Ruhe machen. Ich habe viel Ruhe. Ich habe alle Zeit der Welt. Seitdem meine Frau tot ist, habe ich ganz viel Zeit. Weiterlesen

inter panes sectos

Ja, ich geb es ja zu. Ich nutze eure Fantasie [sic!] auch etwas aus. Aber hauptsächlich wähle ich diese Überschriften um diverse Suchmaschinenbediener fehlzuleiten (irgendwann ^^).

Zwischen zwei Schnitten

Katoculawitch
Neben diesen wohl etwas melancholisch lebensbejahenden Texten, wird es auch jene, welche wie diese sind, geben. Den ersten Schritt tätigt hiermit der Kartoffelbrotsandwitch mit Biogouda, Lachsschinken (mit Kräuterrand), Rucola und ner dicken Schicht Salatmayonaise.

Weiterlesen