Abbeitstach, fröhlich mit Gedings

O Lärchensaft!
Neotrunken wankt mein Holzkopf im Tal der Dreamboys und Dreamgirls.
Der Morgenast verwelkt sogleich beim Stuhlgang.
Ay!

So fließ doch, schwarzer Sud!
Hyperwach empfängt mich das honigsämige Getümmel.
“Wo klemmt es denn?” – Der Sack, der Sack!
Täubnis.

Nokkelturn nokkelturn. Mehr lesen »

Veröffentlicht in 2. Person, perspektive, poems | Kommentieren

Bestesex Imkopf

Longdong Tellings

“Artwork. Artwork. Artwork.” Der Bestesex fände immernoch imkopfstatt, äußerte sichder Typneben an. “Die Music, die Music. Bäng, Bäng, Bäng.” Some Whiskey warda schon geflossen, änderte abernichts ander Tat Sache. Ihm gefielnicht, wie ich spräche. Ichwäre ein schräger Vogelmit komplizierter aus Sprache. “Du schräger Vogel, mit… Scheiße man! Du bist zu kompliziert.”
Ichkonnte es nach voll ziehen, doch erschob eine tieferedis Kussion über meinekom Plexitätauf. “Der beste Sex. Junge. Hör mir gut zu! Der Beste Sex ist in deine Kopf. Du brauchst keine Muschi. Du brauchst nur deine Kopf. Junge. Hör mir zu, ja. Mehr lesen »

Veröffentlicht in 1. Person, abgefahren, allgemein, kulturkritisches, kurzes, literatur, perspektive, prämissen, web | Getagged , , | Kommentieren

dreyluv perspectives

ich erzähle
nichts
und doch
lachst du

das verstummt
mich, du bist
verwirrt

Küssen wir uns?
Mehr lesen »

Veröffentlicht in 1. Person, 3. Person, kurzes, perspektive, poems | Getagged , | Kommentieren

Autointerview II – postcleanup

Z: Ich heiße Sie willkommen.

B: Hi.

Z: Nachdem ich Ihnen und A im letzten Selbstinterview zugehört hatte, möchte ich nun mal zu Wort kommen. Sehen Sie, Sie haben lang nichts mehr geschrieben. Es gibt schon einige Nachfragen und man munkelt, sie seien auch nur ein Mensch wie jeder andere und man könne Sie typisieren, da Sie offenbar auch dem „Sommerloch“ verfallen seien.

B: Alter. Was ist das Sommerloch, man? Hast du den Arsch offen? Ich schreibe nichts, weil es gerade nichts zu schreiben gibt. Mit meinem letzten Text Glopfnoggl habe ich meine Reinigung größtenteils abgeschlossen und sammle nun wieder neue Eindrücke, frische Eindrücke. Eindrücke sammeln bedeutet Druck aufbauen was zur Folge hat, dass dieser Druck irgendwann auch wieder abgebaut werden wird. Keine Angst, ich werde dich dabei nicht vollvichsen, du Mehr lesen »

Veröffentlicht in 1. Person, 2. Person, abgefahren, kulturkritisches, philosophisches | Getagged , , | Kommentieren

Glopfnoggl

Rimmedi rippgnopfglockl. Aschmucktebrimm flugotznogglidaaarrrrrrpf. „Schuggliduggl bamm brupftzschokke!“ Ischnewudd dol brisse ambrutzilu. „Ölaaahm schloddtzfrigattle lülülölälassdepfutt. Himmensdededede lo brratschhgedommbissdaddudede lö fittigambutschkraddkedol a lol la huuurrrr. Hurrrzz! Hurrrz!“ ambrutzilurrtetz.
Weslbegge beldegge Wolldecke mitziwiwiwiwullbregsch nad brupf. Rimmedi kritznkritzn pfalgrutzbackknuddl wack wock wuck schnäääärrrrz. „Oh weh!“ Wolldecke brisse ambrutzilu. „Ambrutzilustatetz pemm pemm?“ ürkneckkneck flopatsch knöppe knöpftzu. Leila lölälopfegnöck tzweschgneckorrm orrrm ut kniffte li „leckooo stzschnackopfaffzsch“ ambrutzilurrtetz. Wilocktebrummbel wo schöck kna Wolldecke brammmzupfaggeschnöllldz blo früpüpüpüpühhhz. „Zunhaipt!“ Ischnewudd nissodolö ambrutzilu fum knatschkepumm. Pumm pumm palllpummtzeknuppp. „Lölipöli“ fad zeilepfiffi schnad krobbleckarrböhm ambrutzilu. Lübbe lübbte lad knoffischadt Wolldecke gribblotzschnadtzumbi lö glopfnoggl. HüHott hä hütt hopp tznellkorrzwie Back! Zwie Back!

Neneneneneeeee.

Veröffentlicht in 3. Person, abgefahren, kulinarisches, kurzes, literatur, nachrichten | Getagged , | Kommentieren

Figurenspass

Soo, liebeLeserin. Soo, lieber Leser.
Was haben wir denn hier in meinem kleinen Mikro-Notizbuch? Mich stört ja, dass es kariert ist. Aber es ist wahnsinnig schön klein. Das nächste mal aber bitte mit weißem, unbedrucktem Papier,ja?

Nun, hier haben wir eine Frau. So eine sehr einsame Frau, die ihre schwarze Jeanshose aus dem neunzehnhundertachtundneunziger Sommerschlussverkauf des großen Kaufhauses an hat und wie es sich für ihre sechsundfünfzig Jahre gehört, bis über den Bauchnabel gezogen und ihre beige, fast weiße Leinen-Bluse mit blumigem Stickmuster akkurat in den Hosenbund reingestopft hat. Dazu ein edler Synthetik-Ledergürtel mit goldfarben ummantelter Pressaluminium-Gürtelschnalle. Man sieht, dass sie einen birnenförmigen Arsch hat. Vermutlich entsteht aber nur der Eindruck dessen, aufgrund dieser edlen Jeanshose.
Sie ist modern – Top-Modern. Ihr Mobiltelefon ragt aus ihrer Blusen-Brusttasche. Glücklicherweise hat sie ungestützte hängende Brüste, sodass die Blusenbrusttasche und das Mobiltelefon problemlos am Körper anliegen können, ohne Schräglage zu bekommen. Das wäre echt peinlich.
Das Mobiltelefon wurde stilvoll Mehr lesen »

Veröffentlicht in 3. Person, perspektive | Getagged , , , , , | Kommentieren

Einer

da steht er
einer
hat nichts besseres vor
im seimigen blutstau
einer
epochalen terzerol

durchdringt sobald
einer
nutritiven höhle krypta
das echo
einer
betäubten sirene antiseduktiv

einer
spaltet
ihr floriertes universum

einer
krümmt
ihre verlorene unendlichkeit

zur definition
ha ha ha

Veröffentlicht in 3. Person, kulturkritisches, perspektive, poems, web | Kommentieren

Oma

„Wenn du nicht aufisst, wird das Wetter schlecht.“ Hat sie immer gesagt, meine Oma; gesagt hat sie es. Und die hatte ja so recht. Recht hatte sie. Es war ja auch meine Oma. Denn es wurde tatsächlich das Wetter schlecht, wenn ich nicht aufgegessen habe, nicht wahr? Ja, so wahr. Also aß ich immer auf, damit das Wetter gut wird. Oma hatte es ja gesagt; gesagt hatte sie es ja. Aber eigentlich hatte sie ja auch nur gesagt, dass das Wetter schlecht werden würde, wenn ich nicht aufäße. Dass das Wetter gut werden würde, wenn ich aufäße, davon hatte sie ja gar nichts gesagt. Demnach wäre das auch eine nicht so gute Schlussfolgerung, womit auch nicht gesagt wäre, dies sei eine schlechte Schlussfolgerung, dass das Wetter gut werden würde, wenn man aufisst. Trotz alledem habe ich natürlich weiterhin ordentlich aufgegessen, da ich das schlechte Wetter vermeiden wollte. Wenn es doch mal regnete, obwohl ich meines Erachtens aufgegessen hatte, sagte mir meine Oma: Mehr lesen »

Veröffentlicht in 1. Person, kulinarisches, perspektive, prämissen | Getagged , , , , | 10 Kommentare
  • titi

  • mukke

  • stichwords